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Indiepedia
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Verfasser Beiträge
motorhorst (M+)

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Registriert: 29.11.2005
Beiträge: 50

03.03.2006 - 06:50: Nürnberger Nachrichten | Zitieren Zitieren

Nach „Wikipedia“ startet „Indiepedia“
Deutschsprachiges Lexikon für Jugend- und Popkultur im lnternet gegründet

Was tun, wenn man als Liebhaber gepflegter Indie-Musik, Trainingsjakkenträger und passionierter Vinyl-Jäger plötzlich in eine fremde Stadt ziehen muss, die scheinbar nur aus Mehrzweckhallen, Genesis-Cover-Bands und C&A-Filialen zu bestehen scheint?

Bis vor Kurzem war man noch dazu gezwungen, sich nach dem Versuch und Irrtum-Prinzip durch die lokalen Kulturlandschaften zu wursteln. Doch Abhilfe naht: Jetzt wurde „Indiepedia“ geboren, ein deutschsprachiges Online-Lexikon für Indie- und Popkultur, das nach dem bekannten Wikipedia-Prinzip funktioniert. Indiepedia soll vor allem als Nachschlagewerk für kleine Szenen in kleinen Städten dienen. Lokale Indie-Bands, Second-Hand-Läden, Clubs und Veranstaltungen, den Plattenladen seines Vertrauens, kultige Kneipen und vieles mehr kann man dort finden und weiterempfehlen.

Die vierköpfige Gründungsgruppe hat übrigens einen klaren Schwerpunkt im Frankenland. Christian Ihle ist Nürnberger, Horst Motor kommt aus Bayreuth, Matthias „Mawe“ Weber hat zwei prägende Lebensjahre in Nürnberg verbracht - nur die Münsteranerin Theresia hat lediglich virtuelle Kontakte nach Franken. Da sage noch einer den Franken einen trägen Geist nach.

„Die Idee war, vor allem kleine deutsche Bands vorzustellen. Gerade über Bands, die es nicht mehr gibt, ist im Internet kaum was zu finden“, erklärt Mawe. Weil sich die jeweiligen Einflüsse eben nicht auf Deutschland beschränken lassen, war klar, dass Indiepedia international sein würde. Schwierig ist die Definition des Begriffs „Indie“. Doch Mawe verspricht, dass es keine „Indiequisition“ geben wird: „Wenn jemand einen Eintrag über Madonna oder HipHop reinschreibt, dann steht der drin. Wir wollen Indie nicht eingrenzen.“

Der eigenen Kreativität sind also kaum Grenzen gesetzt. In Kategorien wie Bands, Genres, Platten, Labels, Festivals, Pophistorie oder Fanzines kann jeder sein popkulturelles Wissen verbreiten. Artikel kann man ändern oder ergänzen, nur neue Einträge müssen von einem der vier Administratoren abgesegnet werden. Angemeldet sind fast 800 Indiealisten, die Entwicklung hängt von den Interessen der Benutzer ab. Die zurzeit beliebtesten Seiten erzählen von Bands wie „Tomte“ und „Tocotronic“, Genres wie Emocore und Brit-Pop - und natürlich vom Phänomen der Trainingsjacken. MARTIN MÜLLER

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nakata

Registriert: 07.12.2005
Beiträge: 114

04.03.2006 - 01:27: RE: Nürnberger Nachrichten | Zitieren Zitieren

Schöner Artikel

Auch wenn HipHop insgesamt doch wohl mehr Indie ist als Madonna. :rolleyes:

;)

 
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mawe (M+)

Registriert: 30.11.2005
Beiträge: 22

08.03.2006 - 15:30: RE: Nürnberger Nachrichten | Zitieren Zitieren

ich glaube auch nicht, dass ich das wörtlich gesagt habe. wurscht.

 
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